Alljährlich führt das Institut "Great Place to Work" in mehr als 40 Ländern den "Great Place to Work" Wettbewerb durch, bei dem die besten Arbeitgeber des jeweiligen Landes ausgezeichnet werden. Bewertet wird die Qualität des Arbeitsplatzes von Unternehmen aus verschiedensten Branchen.
Robert Levering, der Begründer des Instituts, definiert einen "Great Place to work" wie folgt: "... ein Arbeitsplatz, an dem man denen vertraut, für die man arbeitet, stolz auf das ist, was man tut und Freude hat an der Zusammenarbeit mit anderen." Darauf aufbauend leiten sich die 5 wesentlichen Faktoren eines "Great Place to Work" ab:
Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness sowie Stolz und Teamspirit.> Details auf den Seiten des Great Place to Work® Institute Deutschland
Die Dimensionen eines "Great Place to Work"Vertrauen ist der essenzielle Bestandteil für die wichtigste Beziehung am Arbeitsplatz: der Beziehung zwischen dem einzelnen Mitarbeiter und seinen Führungskräften. Gemäß dem Modell des
> Great Place to Work® Institute besteht Vertrauen aus drei Dimensionen: Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness.
GlaubwürdigkeitGlaubwürdigkeit bedeutet, dass die Führungskräfte regelmäßig den Mitarbeitern die Richtung und die Pläne des Unternehmens mitteilen - sowie ihnen wiederum die Gelegenheit geben, ihre Fragen beantwortet zu bekommen. Zur Glaubwürdigkeit gehört auch die effektive und effiziente Koordination von Menschen und Ressourcen.
RespektRespekt bedeutet, Mitarbeitern die Ausstattung, die Ressourcen und Schulungen zu bieten, die sie benötigen, um ihre Arbeit zu erfüllen. Dies erfordert, gute Arbeit und zusätzlichen Einsatz anzuerkennen. Respekt schließt ein, dass man die Mitarbeiter einbezieht und zu Partnern in Unternehmensangelegenheiten macht, einen Geist der Zusammenarbeit über alle Abteilungen hinweg entwickelt und ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld schafft. Respekt heißt, dass eine Work-Life-Balance forciert wird und nicht bloß ein Slogan bleibt.
FairnessIn einer fairen Organisation wird der wirtschaftliche Erfolg ausgewogen durch Vergütungsprogramme und Sonderleistungen verteilt. Jeder erhält eine gerechte Chance auf Anerkennung. Einstellungs- und Beförderungsentscheidungen werden unvoreingenommen getroffen, Arbeitsplätze sind frei von jeglicher Diskriminierung, mit klaren Verfahren zur Beschwerde und Behandlung von Unstimmigkeiten. Um fair zu sein, muss man gerecht sein.
Stolz und TeamgeistDie beiden weiteren Dimensionen des Modells berücksichtigen die Beziehungen am Arbeitsplatz zwischen Mitarbeitern und ihrer Arbeitstätigkeit sowie dem Unternehmen bzw. der Organisation (Stolz) und zwischen Mitarbeitern untereinander (Teamgeist).
Bei der Entwicklung zu einem ausgezeichneten Arbeitgeber verblasst die strikte Trennung zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Der Arbeitsplatz wird zu einer Gemeinschaft. Die Mitarbeiter sind stolz auf ihre Tätigkeit, auf ihr Team und auf ihr Unternehmen. Sie erleben, dass sie bei ihrer Arbeit sie selbst sein können. Sie feiern die Erfolge ihrer Kollegen und kooperieren mit anderen in der ganzen Organisation. Die Menschen haben Freude an ihrer Arbeit - und an den Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten. Sie bleiben dem Unternehmen eng verbunden.
Als international etablierte Bewertungsinstrumente werden eine Mitarbeiterbefragung (Great Place to Work® Trust-Index©) sowie ein Kultur Audit bei Personalverantwortlichen eingesetzt.
Die Zahl der befragten Mitarbeiter ist abhängig von der Unternehmensgröße.
Jedes deutsche oder ausländische Unternehmen sowie jede öffentliche oder private Organisation ab einer Mindestgröße von 50 beschäftigten Mitarbeitern in Deutschland kann am Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber" teilnehmen. Aus allen Teilnehmern wird nach standardisierten Bewertungskriterien die Besten-Liste "Deutschlands Beste Arbeitgeber" ermittelt und veröffentlicht.
> Details auf den Seiten des Great Place to Work® Institute Deutschland